In Slowenien Pfingsten 2002

u1_martin_blazer.jpg (19369 Byte)

Das Buch von Theo Gerstl, "Geländewagen Touren Bd.3, Slowenien und Istrien", war unser Wegweiser in das uns noch unbekannte Slowenien. Als Anreise wählten wir die Route über Österreich (Villach) und ein Stückchen Italien (Tarvisio).

 

 

slowenien_karte.jpg (51067 Byte)   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Etappe (1)

Der Mangart-Pass

mangart_pass.jpg (17077 Byte)

... das war leider nichts! Ein heftiger Erdrutsch hat die Zufahrtsstraße vollends weggerissen (s. Foto)

Wann hier wieder eine Straße entsteht, ist schwer zu sagen. Der Pass selbst ist ja nur ein Rundkurs, Ortschaften gibts auch keine.

 

 

 

Übernachtung 1 (Ü1):

Im Trenta-Tal fanden wir ein herrliches Plätzchen. Nur ein kleines Flüsschen war zu überwinden.

u1_furt.jpg (19732 Byte)

 

Es sieht zwar harmlos aus, doch unser Blazer stand in der Mitte so tief, dass die Reifen ganz im Wasser untertauchten - das sind immerhin 35" oder fast 90 cm. Die Türen hielten jedenfalls dicht. Wir hofften, dass keine Niederschläge über Nacht fallen würden, denn sonst...

 

 

u1_01.jpg (21426 Byte)

Martin schlief im Zelt, ich machte es mir im Blazer "gemütlich".

 

 

 

 

 

u1_02.jpg (20887 Byte)

Die Heckklappe ist äusserst praktisch und diente als Abstellfläche, Küchenplatte, Kochgestell, Sitzbank u.v.m.

 

 

 

 

 

u1_03.jpg (17500 Byte)

Aber zum Essen bevorzugten wir unsere Picknick-Kombination, im Sitzen isst es sich bequemer...

 

 

 

 

 

u1_05.jpg (12416 Byte)

Vor dem verdienten Schlaf muss erst noch Platz geschaffen werden. Da alles in Kisten verpackt war, ging es recht schnell.

 

 

 

 

u1_06.jpg (18958 Byte)

Martin machte sich am nächsten Morgen auf den Weg zur Straße - leider wollte keiner von uns zu Fuß durch den Fluss - ziemlich kalt und viel Strömung. Deswegen haben wir auch keine Fotos von der (spektakulären) Wasserdurchfahrt.

 

 

 

 

u1_07.jpg (18558 Byte)

Mit Untersetzung und Automatik sowie dem selbstsperrenden Hinterachs-Differenzial ist das Fahren im Gelände ein Kinderspiel. Die Bodenfreiheit und die großen Räder geben viel Reserven...

 

 

 

 

2. Etappe (2):

Der Triglav Nationalpark

Doch vorher mussten wir noch den Vrsic-Pass überqueren - bei herrlichem Wetter.

vrsic_01.jpg (13597 Byte)

Gut ausgebaute (meist neu asphaltierte) Straßen prägen das Bild Sloweniens, was uns eigentlich nicht so sehr gefiel.

Hier der Vrsic-Pass mit 1611 m Höhe.

 

 

 

vrsic_03.jpg (18228 Byte)

Das Verkehrsaufkommen ist eher gering.

 

 

 

 

 

triglav_np_01.jpg (11148 Byte)

Im Nationalpark gab es Natur pur. Blumenwiesen, Wälder und das Flüsschen Radovna waren unsere ständigen Begleiter.

 

 

 

 

triglav_np_02.jpg (13611 Byte)

Fahrtechnisch gab es zwar keine Herausforderungen, aber die Ruhe und Schönheit der Landschaft luden zum Verweilen ein.

 

 

 

 

 

3. Etappe (3):

Almidylle auf sanften Hügeln - Lipnica

 

lipnica_01.jpg (17107 Byte)

Dank der genauen Wegbeschreibung war der Einstieg zu dieser Tour gut zu finden. Es ging steil bergauf und bald wich die Teerstraße einem Schotterfahrweg quer durch Mischwälder. Es ging kilometerweit ständig aufwärts und die Aussicht war gigantisch.

 

 

 

 

lipnica_02.jpg (16637 Byte)

Gut, dass kein Verkehr hier oben zu erwarten war, manchmal wurde es ziemlich eng...

 

 

 

 

 

lipnica_03.jpg (18618 Byte)

...und die Abhänge ziemlich steil.

 

 

 

 

 

lipnica_04.jpg (23211 Byte)

Am Ende der Tour suchten wir uns am Waldrand ein schattiges Plätzchen - Kaffeepause.

 

 

 

 

 

lipnica_05.jpg (24469 Byte)

Gut getarnt passte sich unser Blazer der Umgebung an.

 

 

 

 

 

 

4. Etappe (4):

Die Grenzkammstraße - ein Zeugnis der Vergangenheit

 

grenzkamm_01.jpg (18592 Byte)

Ein rund tausend Meter hohes Gebirge bildet die natürliche Grenze zwischen Slowenien und Italien. Im Ersten Weltkrieg verlief hier die Isonzo-Front, im Zweiten Weltkrieg kämpften hier Partisanen.

 

 

 

 

grenzkamm_02.jpg (20395 Byte)

Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg, relativ gut erhalten.

 

 

 

 

 

grenzkamm_03.jpg (22301 Byte)

Die alten Schützengräben wurden wieder frei gelegt.

 

 

 

 

 

grenzkamm_05.jpg (23397 Byte)

Zugang zu den Bunkern, teils verfallen.

 

 

 

 

 

grenzkamm_06.jpg (19076 Byte)

Nur wenige Unterstände sind noch begehbar, die meisten sind eingestürzt, so wie dieser hier.

 

 

 

 

grenzkamm_tafel.jpg (17292 Byte)

Diese Gedenktafel beschreibt die 12. Isonzoschlacht im Ersten Weltkrieg. Am 24. Oktober 1917 abends nahm die 12. Kompanie des Bayerischen Infanterie-Leib-Regiments einen Teil der Schlüsselstellungen der italienischen Verteidigung ein. Aber erst am Nachmittag des darauffolgenden Tages wurde die Stellung nach erbitterten Kämpfen  erobert.

 

 

 

grenzkamm_07.jpg (19685 Byte)

In der Wegbeschreibung war noch die Rede von verfallenen Fahrwegen und unwegsamen Pisten - voller Überraschung für uns schlängelte sich jedoch eine neu angelegte und frisch asphaltierte Bergstraße entlang des Grenzkamms. Unsere Erwartungen wurden (wieder einmal) enttäuscht...

 

 

Übernachtung 2 (Ü2):

 

grenzkamm_u2_01.jpg (17778 Byte)

Etwas enttäuscht über die kultivierten Straßenverhältnisse suchten wir uns etwas abseits des Asphaltbandes ein Nachtlager.

 

 

 

 

grenzkamm_u2_02.jpg (15032 Byte)

Die Aussicht war überwältigend. Man konnte nach Italien hinüber sehen.

An diesem Punkt beschlossen wir, die Tour nach Süden nicht weiter fort zu setzen. Die wenigen Abschnitte, die eine kleine Herausforderung für ein Offroad-Fahrzeug darstellten, standen in keinem Verhältnis zu den Anfahrtswegen, die zurück gelegt werden mussten. Deshalb überquerten wir in Nova Gorica die Grenze nach Italien und fuhren über Venedig Richtung Ancona, wo wir früher als geplant unser Haus in Ostra erreichten.

 

Eine Übernachtung in der Meduna -

auf dem Rückweg von Italien nahmen wir einen Umweg über das ausgetrocknete Flussbett der "Meduna". Martin sollte den Blazer auf seine Geländetauglichkeit testen...

meduna_01.jpg (10753 Byte)

Hin und wieder ein Anflug einer Schotterstraße in dem sonst unwirtlichen Gelände...

 

 

 

 

 

meduna_02.jpg (7770 Byte)

...ansonsten Steine, so weit das Auge reicht.

 

 

 

 

 

meduna_03.jpg (8490 Byte)

Und das in jeder Himmelsrichtung.

 

 

 

 

 

meduna_martin_01.jpg (12246 Byte)

Egal. Für Martin war Platz genug, um sich mit dem Blazer auszutoben.

 

 

 

 

 

meduna_martin_02.jpg (12507 Byte)

Er steuerte souverän unser "Dickschiff" durch sämtliche Hindernisse.

 

 

 

 

 

dolomiten_01.jpg (20157 Byte)

Am nächsten Tag gings dann durch die Dolomiten nach Hause.

 

 

 

 

dolomiten_02.jpg (16820 Byte)

Gut gemacht - der Blazer hat ohne Macken den Mix aus Autobahn, Steinwüste, Schotterpisten und Landstraßen überstanden!

Der Durchschnittsverbrauch lag wieder bei 12.5 l/100 km Diesel. Angesichts des Gewichts, der grobstolligen Reifen und des großen Motors (V8 mit 6.2 l Hubraum) ein passabler Wert.

zurück